Gesundheits-Ratgeber: Altersflecken


Altersflecken

Als Altersflecken werden punktuelle dunkle Veränderungen der Haut bezeichnet. Grundsätzlich können sie überall auftreten. Besonders häufig beginnen sie an den Händen und Unterarmen sowie im Gesicht, denn diese Hautareale sind der UV-Strahlung der Sonne am häufigsten schutzlos ausgesetzt. Pigmentflecken sind unterschiedlich stark ausgeprägt und kommen nicht nur bei Senioren, sondern auch schon bei jungen Menschen vor. Wirksamer UV-Schutz ist die beste Vorsichtsmaßnahme, um erst gar keine Altersflecken zu entwickeln.

Was sind Altersflecken?

Altersflecken sind streng genommen keine altersbedingte Erscheinung, sondern vielmehr die Auswirkung ungehinderter Sonneneinstrahlung. Wer sich die Frage stellen muss: "Was sind Altersflecken?", hat die Haut wahrscheinlich zu lange ohne Schutz der Sonne ausgesetzt. Das UV-Licht konnte dazu führen, dass punktuell der dunkle Hautfarbstoff Melanin verstärkt angereichert wurde. Deshalb ist auch von Pigmentflecken oder einer Pigmentstörung die Rede. Melanin schützt die Haut vor dem UV-Licht und ist der Versuch des Körpers, die UV-Strahlung bestmöglich abzuwehren. Weitere Ursachen von Altersflecken sind natürlich die genetische Disposition des Menschen sowie die Empfindlichkeit gegenüber dem Sonnenlicht. Die Diagnose Altersflecken kann grundsätzlich jeden Hauttyp treffen, vom hellhäutigen Europäer bis hin zum Menschen afrikanischer Abstammung.

Welche Symptome haben Altersflecken?

Die Symptome von Altersflecken sind mit bloßem Auge zu erkennen. Die Haut verändert sich punktuell und wird an den betroffenen Stellen einige Nuancen dunkler. Pigmentflecken sind nur klein und nicht erhaben, die Haut behält ihre Struktur bei. Somit unterscheiden sie sich von Muttermalen und Leberflecken. Außerdem sind sie nicht angeboren, sondern sie entwickeln sich unter Sonneneinstrahlung. Altersflecken mit Juckreiz dagegen kein typisches begleitendes Symptom, tritt aber dennoch häufig bei älteren Menschen auf. Es handelt sich um den so genannten Altersjuckreiz, der ein eigenes Problem darstellt. Sollten Altersflecken und Juckreiz bei jungen Menschen auftreten, ist ein Arztbesuch sinnvoll, um die Ursache abzuklären.

Was hilft bei Altersflecken?

Die Diagnose Altersflecken kann jeder selbst zu Hause im Spiegel stellen. Sie entstehen meist zuerst am Handrücken, an den Unterarmen und im Gesicht um die Nase herum sowie an den Wangen. Die erste Sofortmaßnahme kann eine Creme gegen Altersflecken sein, die die Pigmentflecken über einen längeren Zeitraum hinweg reduziert. Damit eine solche Behandlung wirken kann, muss sie dauerhaft angewendet werden - und zwar mit Geduld. Eine Creme gegen Altersflecken wird wenn, dann mit Langzeiteffekt Erfolge zeigen. Der Arzt kann die Frage: "Was hilft bei Altersflecken?", mit schneller wirksamen Methoden beantworten. Eine Laserbehandlung löst die Pigment-Anhäufungen auf, die nach außen als Altersflecken sichtbar werden. Allerdings können die betroffenen Hautstellen danach heller erscheinen als vorher, was sich nicht immer mit der Zeit bessert. Etwas sanfter ist die Mikrodermabrasion. Hierbei wird die Hautschicht unter Betäubung entfernt, in der die Altersflecken sitzen. Danach ist die Haut sehr angreifbar, es entsteht mit der Zeit aber wieder ein normales Hautbild.

Altersflecken Vorbeugung - was funktioniert wirklich?

Die Altersflecken Vorbeugung ist der wirksamste Weg, ein glattes Hautbild zu bewahren. Die Haut entwickelt sie nur, wenn sie ungeschützt der Sonne ausgesetzt wird. Eine schützende Tages- und Handcreme für Gesicht und Hände sollte schon in jungen Jahren regelmäßig aufgetragen werden. Zu den häufigsten Ursachen von Altersflecken gehört mangelnder Sonnenschutz, selbst wenn der betroffene Mensch noch nie in seinem Leben im Solarium war oder lange Sonnenbäder auf regelmäßiger Basis genommen hat. Für den Alltag ist kein hoher Lichtschutzfaktor notwendig, bei Sonnenbädern sowie im Urlaub sollte aber selbst bei scheinbarer Unempfindlichkeit der Haut auf ausreichenden Schutz geachtet werden. Auch, wer im Alltag oft in der Sonne ist, muss sich besser schützen als jemand, der im Büro arbeitet. Zwischen Altersflecken und der Ernährung gibt es ebenfalls Zusammenhänge. Menschen, deren Ernährung der Haut einen natürlichen Sonnenschutz verleiht, unterstützt die Wirkung einer UV-abweisenden Tages- oder Handcreme. Die Carotinoide in Karotten und das Lycopin in Tomaten sind effektiver natürlicher Sonnenschutz. Altersflecken bei dieser Ernährung sind unwahrscheinlich, wenn begleitend dazu eine schützende Sonnencreme angewandt wird.

Sind Altersflecken gefährlich?

Dass zu viel Sonneneinstrahlung zu Sonnenbrand führt, der Hautkrebs wahrscheinlicher macht, ist mittlerweile weithin bekannt. Da aber auch Altersflecken eine Folge ungehinderter Sonneneinstrahlung sind, bekommen viele Menschen Bedenken, wenn sie diese an sich selbst bemerken. Altersflecken an sich sind ungefährlich und es ist nicht wahrscheinlich, dass sich aus einem echten Altersfleck Krebs entwickelt. Wenn jedoch sehr viele Altersflecken an einer Hautstelle auftreten oder sich bestehende Altersflecken plötzlich weiter ausbreiten, sollte ein Arztbesuch zur Abklärung stattfinden. Es kann sein, dass es sich nicht mehr um Altersflecken, sondern um Hautkrebs handelt, der Altersflecken optisch ähnlich sieht. Ein ungeschultes Auge würde den Unterschied nicht erkennen können. Ebenfalls auffällig sind vermeintliche Altersflecken, die immer größer werden und unscharf definierte Ränder haben. Ein normaler, ungefährlicher Altersfleck ist außerdem nicht erhaben, sondern perfekt glatt. Er ist nicht zu ertasten. Sollte ein Altersfleck tastbar sein, deutet auch das darauf hin, dass es sich nicht mehr um einen ungefährlichen Altersfleck handelt.

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