Diabetische Haut

Ganz spezielle Haut: Die richtige Pflege bei Diabetes

Nicht auch noch das! Wer Diabetes hat, hat eigentlich schon genug damit zu tun, seinen Blutzuckerspiegel stabil zu halten.

Leider haben viele Menschen mit Diabetes mellitus zusätzlich starke Probleme mit ihrer Haut. Wie kommt es dazu und was kann man tun?

Viele Diabetiker beobachten Hautveränderungen: Die Haut ist trocken und empfindlich, leichter gereizt oder entzündet. Manchmal bilden sich sogar juckende, nässende Hautirritationen, bakterielle Infektionen oder schwere Entzündungen, die zu Nekrosen führen können. Außerdem ist die Haut bei Diabetes anfälliger für Hautpilz. Auch Hautflecken können bei Diabetes auftreten, und zwar sowohl dunkle als auch helle Verfärbungen. Ein weit verbreitetes Hautproblem ist Juckreiz: Etwa ein Drittel der Menschen mit Diabetes leidet darunter.

Diabetes mellitus kann die Haut stark verändern.

Was hat Diabetes mit der Haut zu tun?

Als Stoffwechselerkrankung kann Diabetes weitreichende Folgen für den ganzen Körper haben – so ist auch die Haut betroffen. Sie trocknet aus, weil der Körper versucht, überschüssigen Zucker über den Urin auszuscheiden. Dabei geht Wasser verloren, die Haut wird trocken, empfindlich und anfälliger für Infektionen. Oft arbeiten auch die Schweiß- und Talgdrüsen nicht mehr richtig, weil die Nerven, die sie steuern, geschädigt sind. Ein wichtiger Grund für Irritationen, gereizte Haut und Entzündungen ist, dass die Abwehrkräfte der Haut bei Diabetes häufig herabgesetzt sind. Diabetes kann außerdem zu einer Verengung der Blutgefäße führen – dann ist die Durchblutung der Haut vermindert. Die Durchblutungsstörungen betreffen auch größere Gefäße, weswegen Diabetiker zum Beispiel oft mit müden, schweren Beinen zu kämpfen haben.

Gegen schwere Beine helfen Spezialwirkstoffe wie LegActif aus Goldrute, Mäusedorn und Zitronenschale: Er verbessert die Durchblutung und verringert Ödeme.

Viele Diabetiker haben auch Empfindungsstörungen an den Füßen, es kribbelt, brennt oder die Füße fühlen sich taub an. Grund dafür sind Nervenschädigungen, die auch zu vermindertem Schmerzempfinden führen können (das sogenannte "Diabetische Fußsyndrom“): Man merkt nicht, wenn die Haut am Fuß gereizt ist oder man sich eine Blase läuft – so kann es leicht passieren, dass eine Infektion entsteht. Wenn Bakterien über kleine Wunden an den Füßen in den Körper gelangen, kann das zu schwerwiegenden Infektionen führen, die sich schnell ausbreiten.

Folgen von Diabetes für die Haut

Die Haut wird trocken und juckt.

Die Durchblutung nimmt ab.

Die Haut wird nicht genug von innen versorgt, die Talg- und Schweißdrüsensekretion beeinträchtigt und der natürliche Säureschutzmantel wird gestört.

Die Haut wird weniger elastisch, weil sich die elastischen Fasern stärker quervernetzen: Sogenannte "Advanced Glycation End Products“ entstehen, wodurch Proteine verzuckern.

Wunden heilen schlechter.

Die Immunabwehr der Haut ist geschwächt, Hautinfektionen haben leichteres Spiel.

Deswegen ist die tägliche Hautpflege für Diabetiker ausgesprochen wichtig, denn ihre Haut braucht intensive Unterstützung (s. Kasten).

Spezielle Wirkstoffe für diabetische Haut

In der EUBOS-Serie DIABETISCHE HAUT haben wir Wirkstoffe speziell für die Hautpflege bei Diabetes zusammengestellt – denn Feuchtigkeit alleine reicht nicht. In der GESICHTSCREME wirken Carnosin, ein körpereigenes Dipeptid, und Radicare®, ein pflanzlicher Wirkstoff mit Melissenextrakt und Spurenelementen, gegen Freie Radikale. Carnosin wird übrigens häufig als Nahrungsergänzung für Diabetiker empfohlen – es schützt die Proteine und elastischen Fasern vor Verhärtung und "Verzuckerung“. Creatin stärkt die Zellfunktion, Panthenol und Trimoist® spenden Feuchtigkeit, dazu kommen pflegende Öle von der Nachtkerze und Distel sowie Shéa-Butter.

Der KÖRPERBALSAM schützt mit Carnosin vor Freien Radikalen, Zink-PCA spendet Feuchtigkeit und unterstützt eine gesunde Hautflora, Urea spendet ebenfalls viel Feuchtigkeit. Ingwer- und Hamamelis-Extrakt beruhigen, genau wie Allantoin und Panthenol, die zusätzlich Feuchtigkeit spenden.

In der FUß & BEIN-Pflege wirkt LegActiv gegen müde, schwere Beine: Der Pflanzenextrakt aus Goldrute, Mäusedorn und Zitronenschale stimuliert die Blutzirkulation,

wirkt beruhigend und gegen Schwellungen und zeigt in Tests eine deutliche Verbesserung der Mikrozirkulation und einen Rückgang von Ödemen. Decalact hilft dabei, den Fuß vor Keimbefall zu bewahren. Der Wirkstoff ist effektiv im Einsatz gegen Mikroorganismen und eine 100 % natürliche Alternative zu Triclosan und Climbazol. Urea, Allantoin, Panthenol und Sümßandelöl helfen außerdem, die Haut weich und geschmeidig zu halten.

Für die Pflege der Hände bei diabetischer Haut gibt es jetzt eine Handcreme mit MicroSilver, das die Hautreparaturprozesse unterstützt, sodass die Haut glatter wird. Ectoin® schützt vor Zell- und DNA-Schäden und somit vor vorzeitiger Hautalterung. Carnosin revitalisiert und Zink-PCA unterstützt die Abwehrkraft.

Diabetische Haut ist also tatsächlich eine Herausforderung – wenn man wirklich regelmäßig und kontinuierlich richtig pflegt, kann man Trockenheit, Juckreiz und Hautirritationen aber gut vorbeugen. Ihre Apotheke berät Sie gern dazu.

Was die Haut bei Diabetes braucht

Serienlogo IN A SECOND

• Intensive Feuchtigkeit gegen trockene, raue Haut und Juckreiz

• Repair-Wirkstoffe, damit kleine Hautläsionen gut abheilen

• Stärkung der hauteigenen Abwehrkraft zum Schutz vor Bakterien, Pilzen und Allergenen

• Wirkstoffe gegen Freie Radikale, die die Haut stressen

• Schützende und pflegende Öle für eine weiche Haut

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