Die erste Diabetische Haut Pflegeserie aus der EUBOS-Forschung

Alleine in Deutschland leiden etwa 10 Millionen Menschen an Diabetes.

Eine verlässliche Hautpflege gewinnt daher bei Diabetes eine ganz besondere Bedeutung, denn es sind spezielle Hautveränderungen als Konsequenz der Stoffwechselstörung möglich. Die häufigste Hautveränderung mit einer Prävalenz von etwa 40 % ist die Xerosis (trockene Haut). Häufig ist auch die Schweiß- und Talgproduktion reduziert und die Haut wird schuppig und rissig. Als Folge können Austrocknungsekzeme, oft verbunden mit starkem Juckreiz, auftreten. Weiterhin verliert die Haut an Elastizität und neigt zu vorzeitigen Alterserscheinungen.

Unter Berücksichtigung der besonderen Bedürfnisse der diabetischen Haut hat die EUBOS-Forschung mit DIABETISCHE HAUT PFLEGE eine dermatologisch getestete Produktserie entwickelt:

Zur intensiven Pflege der trockenen Haut und um frühzeitiger Hautalterung entgegen zu wirken, wurden spezielle Produkte zur Gesichts- und Körperpflege sowie ein Fuß- und Bein-Balsam entwickelt. Sie enthalten ausgewählte kosmetische Wirkstoffe, abgestimmt auf den jeweiligen Anwendungsbereich und enthalten einen angenehmen Duft – für mehr Wohlgefühl.

Die besonderen Wirkstoffe in Kombination mit wertvollen Ölen spenden intensiv Feuchtigkeit, wirken beruhigend auf gereizte Haut und helfen, ihre Schutzfunktion zu stärken. Regelmäßige Anwendung hilft, Hautfeuchtigkeit und Hautelastizität zu verbessern. Die natürliche Hautbarriere wird gestärkt und somit die natürliche Schutzfunktion der Haut verbessert.

EUBOS DIABETISCHE HAUT PFLEGE zur Vorbeugung und Linderung von extremer Hauttrockenheit und zur Verbesserung ihrer generellen Hauteigenschaften.

Die Produkte EUBOS DIABETISCHE HAUT PFLEGE sind Paraben-frei, PEG-frei, Farbstoff-frei, Lanolin-frei und ohne Mineralöl.

Gesundheits-Ratgeber: Diabetische Haut

Was ist diabetische Haut, welche Ursachen sind bekannt und welche Symptome für eine diabetische Haut sind charakteristisch?

Die Symptome für diabetische Haut ist in Verbindung mit einem Diabetes mellitus zu sehen, an dem in Deutschland mehr als 5 Millionen Menschen erkrankt sind. Bei einer diabetischen Haut handelt es sich um eine Hautveränderung infolge einer Stoffwechselstörung. Mit ca. 40 % ist die trockene Haut, Xerosis genannt, am meisten vertreten. Häufig kommt eine verminderte Schweiß- und Talgproduktion hinzu, weil die Nerven aufgrund erhöhter Zuckerwerte geschädigt sind. Die Haut wird dadurch rau und rissig. Durch die verengten Blutgefäße ist zudem die Durchblutung der Haut gestört. Durch den Insulinmangel ist auch die Ausreifung der Hornzellen an der Oberhaut beeinträchtigt, weil das blutzuckersenkende Hormon auch als Wachstumsfaktor fungiert. Austrocknungsekzeme, teilweise mit starkem Juckreiz, können die Folge sein. Darüber hinaus verliert die Haut an Elastizität und vorzeitige Alterungserscheinungen sind zu erkennen. Die Frage: „Was ist eine diabetische Haut“ kann mit der Erklärung beantwortet werden, dass es sich um die Folge oder Begleiterscheinung einer diabetischen Erkrankung handelt.

Die Hyperglykämie als eine Ursache für die diabetische Haut gilt allgemein als klinische Manifestation und wird in vier Typen unterteilt.

  • den Typ 1-Diabetes
  • den Typ 2-Diabetes
  • andere spezifische Formen einer Diabetes (z. B. Steroid-induzierte Form)
  • Gestationsdiabetes

Dabei ist zu beachten, dass Hautveränderungen nicht nur bei einer manifesten Diabetes, sondern auch im vordiabetischen Stadium auftreten können.

Die Veränderungen der Haut werden folgenden vier Krankheitsgruppen zugeordnet:

  • den Hautinfektionen
  • den Hauterkrankungen mit stark erhöhter Assoziation zu einem Diabetes mellitus
  • den Hauterkrankungen, die durch unterschiedliche diabetische Komplikationen entstehen
  • den Reaktionen auf eine antidiabetische Therapie (UAW)

Bei möglichen Hautinfektionen wird unterschieden zwischen:

  • bakteriellen Infektionen
  • Hefepilzinfektionen
  • sonstige Infektionen

Welche Ursachen für eine diabetische Haut sind möglich

Folgende (Haut-) Erkrankungen werden in stark vermehrter Assoziation zu einem Diabetes mellitus und damit zu einer diabetischen Haut gesehen:

  • granulomatöse Veränderungen
  • Stoffwechselstörungen
  • Insulinresidenzsyndrome
  • Bindegewebserkrankungen
  • Hauterkrankungen durch eine antidiabetische Therapie
  • Hauterkrankungen durch diabetisch bedingte Komplikationen

Die Ursachen für eine diabetische Haut sind somit differenziert zu betrachten.

Wie kann einer diabetische Haut vorgebeugt werden und wie kann sie diagnostiziert werden

Die diabetische Haut kann Vorbeugung durch einen gesunden Stoffwechsel erhalten. Dieser ist am besten zu erzielen, wenn folgende Faktoren nicht nur zeitweise, sondern kontinuierlich und dauerhaft berücksichtigt werden. Täglich viel stilles Wasser und ungesüßten Tee (am besten Bioqualität) trinken. Wenn keine Entgiftung, die mehr Flüssigkeit benötigt, erforderlich ist, sollten zwei bis drei Liter pro Tag getrunken werden. Schließlich hängt die Effektivität des Stoffwechsels vom Wassergehalt im Körper ab. Eine abwechslungsreiche bunte Palette an Obst und Gemüse sollte täglich gegessen werden, damit der Körper mit ausreichend Vitaminen, Mineralstoffen und Vitaminen sowie Ballaststoffen versorgt wird. Zwei bis dreimal die Woche ist aktiver Sport ein gutes Quantum, um das Skelettsystem und die Muskeln zu stärken aber auch um die Körperzellen mit Sauerstoff zu versorgen. Und im Alltag immer mal wieder erforderliche Wege anstatt mit dem Auto zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegen entspannt und trainiert gleichzeitig. Auch sollte für ausreichend Schlaf gesorgt werden, der die nötige Erholung für den kommenden Tag liefert. Wer viel Stress um die Ohren hat, sollte für einen kontinuierlichen Ausgleich sorgen. Nicht zuletzt ist eine positive Lebenseinstellung wichtig, damit die Psyche keinen Strich durch die eigene Gesunderhaltung macht. Diabetische Haut durch Vorbeugung vermeiden ist somit eng mit einem gesunden Stoffwechsel verbunden.

Diagnostisch sind folgende Möglichkeiten gegeben

Die Diagnose für eine diabetische Haut kann beispielsweise durch den Dermatologen oder Internisten diagnostiziert werden. Eine diabetische Hautinfektion steht in enger Verbindung zur Höhe des Blutzuckerspiegels. Auch eine verminderte Schweißbildung (Hypohidrose) sowie eine gestörte Mikrozirkulation sind in frühen Stadien erste Anzeichen. Zudem kann eine Candida-Infektion als eines der ersten Symptome gewertet werden. Bei Frauen kann eine Hefepilzinfektion als Vulvovaginitis und bei den Männern eine Eichel- bzw. Vorhautentzündung als Warnzeichen gewertet werden. Die Diagnose für diabetische Haut erfolgt somit internistisch und dermatologisch.

Was hilft bei diabetischer Haut?

Wer unter einer diabetischen Haut leidet, muss diese von innen und außen pflegen. Das heißt: Ernährung und äußerliche Pflege müssen kontinuierlich auf die diabetische Haut und die auslösende Grunderkrankung abgestimmt werden.

Die richtige Ernährung bei diabetischer Haut

Diabetische Haut und Ernährung müssen zueinander im Konsens stehen. Ernährungstechnisch kann sich an den Empfehlungen zur Vorbeugung orientiert werden, die hier bereits erwähnt wurden. Fragen zu diabetischer Haut und Ernährung können mit einem Diabetologen aber auch mit einer speziell geschulten Ernährungsberaterin geklärt werden.

Welche äußerliche Pflege hilft bei diabetischer Haut?

Zur Pflege der diabetischen Haut und um der vorzeitigen Hautalterung ein wenig entgegenzuwirken sind spezielle Produkte für die Körper- und Gesichtspflege entwickelt wurden. Die richtige Creme für diabetische Haut enthält Wirkstoffe, die mit gehaltvollen Ölen kombiniert werden, Feuchtigkeit spenden und auf die gereizte Haut beruhigend wirken. Sie stärken die Schutzfunktion der Haut und verbessern bei regelmäßiger Anwendung die Hautelastizität und die Fähigkeit, Feuchtigkeit zu speichern.

Eine Creme für diabetische Haut ist frei von Parabenen, Farbstoffen und Mineralölen. Auch PEG und Lanolin sucht man vergebens. Dafür ist häufig ein aktiver Zell- und Proteinschutz gegen eine frühzeitige Hautalterung enthalten. Die körpereigenen Aktivstoffe Carotin, Kreatin sowie Nachtkerzen- und Olivenöl können die diabetische Haut revitalisieren. Auch Produkte mit Urea, Dexpanthenol (Reiz lindernd), Vitamin E, Jojoba- und Nachtkerzenöl sowie Glycerin und Milchsäure haben sich in der Praxis gut bewährt. Reine Fettsalben wie beispielsweise reine Vaseline sind nicht geeignet, da sie die Hautporen verstopfen.

Lediglich etwas fettreicher dürfen die Pflegeprodukte im Winter sein. Allerdings sollte auf einen hohen Anteil an Hyaluronsäure geachtet werden. Für Füße und Beine ist eine spezielle “Hautpflege für Füße und Beine“ erhältlich, die auch dem diabetischen Fußsyndrom entgegenwirkt. Wenn die Frage lautet: „Was hilft bei diabetischer Haut“ lautet die Antwort: Die richtige Ernährung in Kombination mit der richtigen Hautpflege.

Diabetische Haut und Juckreiz

Als Pruritus wird die stark juckende diabetische Haut genannt, an der 20 bis 40 Prozent der Betroffenen leiden. Unterschieden wird zwischen dem diffusen Pruritus und einem Pruritus mit juckenden Papeln. Frauen klagen zudem häufig über einen anogenitalen Juckreiz. Dieser kann ohne äußere Beeinflussung aber auch durch eine Genitalinfektion entstehen. Eine konstante Pflege mit W/O-Emulsionen aus der Apotheke kann den Juckreiz eindämmen. Kratzen an den betroffenen Stellen sowie kutane Folgeerkrankungen können vermieden werden. Wenn die diabetische Haut durch Juckreiz zu einer starken Belastung wird, können topisch aufgetragene Glucocorticoide die heiß ersehnte Linderung bringen.

Was ist das Besondere an diabetischer Haut bei Babys und Kindern?

Bei Babys und Kindern zeigt sich die diabetische Haut besonders im Genitalbereich sowie am Po und dem Bauchbereich, wo die Windel sitzt. An diesen Stellen kann es auch vermehrt zu einer Pilzinfektion kommen. Die Haut ist sehr trocken, wunde oder offene bzw. entzündete Areale heilen nur schleppend. Die diabetische Haut des Babys ist noch sehr zart und dadurch doppelt empfindlich.

Die diabetische Haut der Kinder ist zusätzlich zu den physischen auch unter psychischen und manchmal sogar psychosozialen Aspekten zu betrachten. Pubertäre Umstellungsphasen können auf die diabetische Haut der Kinder Einfluss nehmen.

 PRODUKTÜBERSICHT DIABETISCHE HAUT

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